Integrationsmassnahmen

Integrationsmassnahmen gehören zur sozialberuflichen Rehabilitation. Sie schliessen die Lücke zwischen sozialer und beruflicher Integration und bereiten vor auf Massnahmen beruflicher Art wie berufliche Abklärung, Arbeitstraining, Aus- und Weiterbildung oder Umschulung.

Personen mit Eingliederungspotenzial, welche den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt oder in eine berufliche Massnahme nicht direkt bewältigen können, werden mit den Integrationsmassnahmen schrittweise und gezielt auf die berufliche Eingliederung vorbereitet. Es werden dabei noch keine Anforderungen an die produktive Leistungsfähigkeit gestellt.

Integrationsmassnahmen umfassen

  • den Aufbau und Erhalt einer Tagesstruktur
  • die Gewöhnung an den Arbeitsprozess
  • den Aufbau der Arbeitsmotivation
  • die Steigerung der Belastbarkeit, körperlich, psychisch, kognitiv
  • die Steigerung der Präsenzzeit


Integrationsmassnahmen dauern im ZBA in der Regel drei bis sechs Monate.

Das ZBA hat mit der IV-Stelle Luzern – stellvertretend für alle IV-Stellen der Schweiz –  eine Leistungsvereinbarung zur Durchführung von Integrationsmassnahmen mit entsprechender Tarifvereinbarung abgeschlossen.