Belastbarkeitstraining

Um an einem Belastbarkeitstraining teilzunehmen, verfügen die Betroffenen über ein Eingliederungspotenzial und sind in der Lage, mindestens zwei Stunden pro Tag an vier Tagen pro Woche am Arbeitsprozess teilzunehmen.

Ziele

  • Aufbau und Erhalt einer Tagesstruktur
  • Gewöhnung an den Arbeitsprozess
  • Aufbau der Arbeitsmotivation
  • Steigerung der körperlichen, psychischen und kognitiven Belastbarkeit
  • Steigerung der Präsenzzeit auf mind. vier Stunden pro Tag an mind. vier Tagen pro Woche

Eine zunehmende Verlagerung hin zur produktiven Leistungsfähigkeit wird im Laufe der Massnahmen angestrebt.

Inhalte

  • Interdisziplinäres Erfassen der gesundheitlichen und beruflichen Situation in Zusammenarbeit mit weiteren Rehabilitationsfachleuten (Medizin, Neuropsychologie)
  • Arbeitsagogische Übungen und Mitarbeit an den internen Arbeitsplätzen im ZBA, bei Bedarf mit ergonomischer Anpassung
  • Orientierung an Eingliederungsplan und Förderzielen
  • Regelmässige Standortgespräche und Leistungseinschätzungen
  • Schlussbericht mit Empfehlung für weiterführende Massnahme

Voraussetzungen

  • Selbständigkeit im Alltag und in der persönlichen Versorgung
  • Geregelte Mobilität und Wohnsituation
  • Klare Zielvereinbarungen


Ein Belastbarkeitstraining dauert drei Monate. Wird eine andere Integrationsmassnahme oder eine berufliche Massnahme als geeigneter erachtet, ist ein Wechsel möglich. Werden die Zwischenziele nicht erreicht, kann die Massnahme in Absprache mit der Auftraggeberin vorzeitig beendet oder verlängert werden.

Oktober 2018

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