Es dauerte länger als gedacht

Es sind zwei lange und schwierige Jahre vergangen nach meiner Hirnblutung im Jahr 2015. Eigentlich dachte ich (wie auch mein Umfeld), dass ich jetzt auf meinem Höhepunkt des Möglichen bin. Doch dank der Unterstützung vom ZBA habe ich das eigentlich Unmögliche geschafft.

Vor- und Eintrittsgespräch
Das Vorgespräch war sehr informativ und angenehm. Mir und meiner Frau wurde das ZBA damit etwas näher gebracht. Dennoch sind mir erhebliche Zweifel geblieben, ob ich das überhaupt schaffe.

Ein Monat später ist es dann für mich mit einem Eintrittsgespräch losgegangen im ZBA. Da würde mir der ganze Ablauf durch meinen Berufsabklärer etwas näher gebracht. Meine erste Aufgabe bestand aus kognitiven Übungen. Anschliessend lernte ich am Computer das Word, Excel und Powerpoint näher kennen. Damit ich die nachfolgenden Präsentationen erarbeiten konnte. Mit den ersten Aufgaben hatte ich noch Mühe mit der Konzentration und der Ausdauer, da es nach langer Zeit meine ersten wirklichen Herausforderungen auf dem Weg in den Arbeitsmarkt waren.

Es dauerte länger als gedacht
Ich machte stetige Fortschritte, aber nur langsam. Ich benötigte immer wieder längere Ruhepausen. Daher wurde mein ZBA-Aufenthalt immer wieder verlängert. Schlussendlich war ich neun Monate im ZBA und erzielte erheblichen Fortschritte.
Danach folgte ein sechsmonatiges Praktikum mit der Unterstützung vom ZBA. Das Praktikum forderte von mir anfänglich viel Kraft und Willen, mit der Zeit ging es mir immer einfacher von der Hand.

Geschafft!
Seit dem 1. Oktober 2018 habe ich nun eine Festanstellung zu 50%, damit erfolgte der Austritt aus dem ZBA.

Ein Monat ist bereits vergangen und ich bin sehr glücklich mit dieser Lösung, die wir — ZBA, der Arbeitgeber und ich gefunden haben.

Pascal Schaer
Rehabilitand in der beruflichen Abklärung im ZBA, Juli 2017 – Oktober 2018

Herr Schaer hat bereits im Tätigkeitsbericht 2017 ausführlich über seine Erfahrungen berichtet.

November 2018